Außergewöhnliche Formen, kreative Konstruktionen auf Aerodynamik getrimmt – Speedkites üben schon eine neue Faszination aus. Deshalb muss ein gebrauchtes Anschauungsobjekt her um die vielen Verstärkungen, Segellatten, Whisker und Standoffs genauer betrachten zu können.
Den „Spy 150“ mit ca. 1,50m Spannweite hat ‚Sternengucker‘ aus dem Drachenforum gebaut, ich konnte ihn aus zweiter Hand und viel geflogen übernehmen.
Bekanntermaßen ist das Starten solcher Kites nicht ganz einfach. Ob und wann ich ihn in die Luft bekomme, muss man daher sehen.



Neue Tests der Lycos haben gezeigt, worin sich Speedmatten von anderen Matten unterscheiden. Bei sehr böigen Winden – im Test Grundstärke um die 8 Ktn. mit Böen bis 15 Ktn. – verhält sich die Lycos äußerst zickig statt zügig. Sobald eine Böe auf den Kite trifft nimmt er Fahrt auf und schießt los. Bis ein Luftloch die Fahrt stoppt. Dann bricht er sofort zusammen, verfängt sich in der leichten Waage und fällt als roter ‚Feuerball’ vom Himmel. Da gibt’s dann auch kein Halten mehr – der Zweileiner wird sofort manövrierunfähig und fängt sich auch selten von selbst wieder. Fazit: Je mehr Böen umso weniger Spaß.